Die Patientenverfügung

Das sollte angesprochen werden!

Wir möchten nicht zusätzlich zu den vielen vorhandenen eine weitere Patientenverfügung formulieren, sondern vielmehr ein paar Tipps geben, worauf es sich zu achten lohnt.

Warum eine Patientenverfügung?

Viele Menschen unserer Zeit denken mit großer Besorgnis und Angst daran, durch Krankheit oder Unfall in eine Situation zu geraten, in der sie selbst ihre Interessen nicht mehr vertreten können. Sie haben größte Bedenken, ausgeliefert und wehrlos einer medizinischen Maschinerie unterworfen zu sein, in der ihre Würde nicht mehr gewahrt wird.

Deshalb möchten sie vorbeugen, möchten in gesunden Tagen für einen solchen Fall Vorsorge betreiben.

Einige dieser Bedenken sind sicher gerechtfertigt und durch konkrete Erfahrungen begründet. Jedoch muss hier betont werden, dass die Patientenverfügung keine Waffe ist, mit der man sich vor Übergriffen von Seiten rücksichtsloser Mediziner oder Pflegekräfte schützen muss.

Immer wieder gibt es aber Fälle, in denen es den Angehörigen nicht gelingt, den behandelnden Arzt davon zu überzeugen, dass der Wille des Patienten in einer bestimmten Situation auf eine andere Behandlung gerichtet gewesen wäre.

Hier steht dann der von den Angehörigen vorgetragene, nicht belegbare Patientenwille der ärztlichen Einschätzung gegenüber.

 

Dies sind dann die Momente im Leben, in denen man eine Patientenverfügung braucht.

 

Was ist beim Verfassen einer Patientenverfügung zu beachten?

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Hierüber beraten z.B.

Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz Rh.-Pf., 

Betreuungsbehörde bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich,

Ökumenische Sozialstation Trier,

Notare,

Beratungsstellen von örtlichen Betreuungsvereinen.

 

  • Achtung: Bedenken Sie, dass Sie die Patientenverfügung aus ihrer heutigen Perspektive eines evtl. gesunden Menschen verfassen und damit festlegen wie in lebensbedrohlichen Situationen verfahren werden soll. Es ist jedoch nicht sicher, dass Sie als alter oder kranker Mensch die gleiche Einstellung haben. Krank und pflegebedürftig zu sein bedeutet nicht automatisch die eigene Situation noch genauso wie heute zu beurteilen.
  • Die beste Verfügung nützt nichts, wenn niemand davon Kenntnis hat, dass sie existiert. Oftmals ist ein kleiner Ausweis oder eine Karte Bestandteil der Patientenverfügung, die darauf hinweist, dass Sie eine solche besitzen. Gut, wenn dann jemand weiß, wo sie zu Hause liegt. Die Karte können Sie in Ihrem Portemonnaie oder bei Ihrem Personalausweis mit sich führen.

Hier finden Sie uns

Christlicher Hospizverein Morbach e.V.
Jugendherbergstr. 25
54497 Morbach

 

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