Rückschau

Nov. 2017 : Gedenkfeier für Verstorbene –
weil wir alle jemanden im Herzen tragen

 

Der Christliche Hospizverein Morbach mit seinem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst hatten zu einer Gedenkfeier für die in den vergangenen 12 Monaten begleiteten Verstorbenen in die Evangelische Erlöserkirche nach Morbach eingeladen. Im Rahmen des Lobpreis-Gottesdienstes der evangelischen Gemeinde konnte dem Gedenken Raum gegeben werden.

 

Der Baum der Erinnerung war im Altarraum aufgestellt – auf den daran befestigten bunten Blättern Vornamen und Sterbedatum - für jeden Verstorbenen eines. Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz brachten Kerzen zu diesem Erinnerungsbaum. Auch die Gedanken der Predigt, die gemeinsamen Gesänge, die vorgetragenen Texte ermöglichten den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen diese ganz besondere Atmosphäre des Gottesdienstes als einen Teil des Prozesses der Trauerarbeit zu erleben.

 

Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer sich im Kirchencafe austauschen. Es gab die Gelegenheit zu Gesprächen mit ähnlich Betroffenen und den haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeitern des ambulanten Hospiz.

 

Gedenken und sich erinnern in einer größeren Gemeinschaft können bei der Trauerbewältigung helfen. Rituale ersparen zwar nicht den persönlichen Schmerz, helfen aber dabei, ihn zu durchleben.

5-jähriges Jubiläum

Tag 1 :

 

Freitag, 07.10.2016 – 19.00 Uhr – Gärtnerei Berg, Morbach

 

Das Thema stand fest : Der Hospizverein Morbach hatte zu seinem 5-jährigen Jubiläum eingeladen : Wachsen im Leben – dem LEBENsENDE gewachsen sein.

 

Wer sich etwas gönnen wollte war da – manch einer vielleicht nur auf sanften Druck des Partners – jedoch im Nachhinein tief beschenkt.

Im umfunktionierten Gewächshaus der Gärtnerei Berg hatten sich zahlreiche Zuhörer generationsübergreifend eingefunden.

Aber wer um alles in der Welt konnte sich denn unter einem gerontosophistischen Erzählkabarettisten etwas vorstellen? Das jedoch der passend zum Veranstaltungsort gekleidete Dipl. Pädagoge Franz-Joseph Euteneuer aus Trier die Zuschauer/-hörer mit augenzwinkerndem Humor und seinen Gedankensprüngen derart in seinen Bann ziehen könnte, hatte wohl kaum jemand erwartet.

 

KABARETT das kommt von Kaba + Rettich erklärt er dem Publikum gleich zu Anfang und so muss es wohl sein, denn süß und scharf zugleich die herausfordernde Thematik auf den Punkt zu bringen, umschreibt seinen unvergleichlichen Erlebnisvortragsstil.

Ein weiterer wesentlicher Gestaltungsmoment: die interaktive Einbeziehung des Publikums.

 

Euteneuer mischte ungewohnte philosophische Impulse mit solidem Fachwissen aus der Hospizarbeit. Er verstand es, eine magisch provozierende Atmosphäre zu schaffen, in welcher  tiefe moralische Inhalte mit befreiendem, herzhaftem  Lachen und Schmunzeln zusammenwachsen konnten.

 

Der lang andauernde Applaus und die zufriedenen Gesichter spiegelten das ungewöhnlich intensive Erleben des Abends wider. Ein uns alle betreffendes Thema wurde in kraftspendender, mit vielen Aha-Effekten gespickten Art, vom  „Seelenstylisten“  F.-J. Euteneuer wohltuend präsentiert.

 

Ein gelungener Auftakt des 5 –jährigen Jubiläums in außergewöhnlichem Ambiente.

Tag 2 :

 

Samstag, 08.10.2016 – 19.00 Uhr – St. Anna Pfarrkirche Morbach

 

Zahlreiche Angehörige waren unserer Einladung zum Dankgottes-dienst gefolgt, Zusammen mit Ihnen freuten sich die Ehrenamtlichen Hospizhelfer und Fachkräfte in der stimmungsvoll geschmückten Kirche auf den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 5-jährigen Jubiläum.

 

Pastor Michael Jakob fand die richtigen Worte zur Einleitung, er spannte einen Bogen von Erntedank über den Welthospiztag, die am gleichen Tag gefeiert wurden, hin zum Jubiläum. Gleich zu Beginn stellten die Ehrenamtlichen Hospizlichter unter den eigens aufgestellten Gedenkbaum. Hier war für jede bisher abgeschlossene Begleitung ein Blatt mit Vornamen und Sterbedatum befestigt.

 

Hospizverein und evang. Kirchgemeinde gestalteten den stimmungsvollen Dankgottesdienst mit. Hospizhelferinnen trugen Lesung, Fürbitten und ein Dankgebet vor. Michael Jörg hielt in Vertretung von Pfarrer Brödner eine mehr als ansprechende Predigt. Es wurde gesungen und musiziert.

In seiner abschließenden Ansprache umriss der 1. Vors. des CHV Wolfgang Berg noch einmal die vergangenen 5 Jahre. Angefangen bei der Idee und der Gründung des Christlichen Hospizvereins und des Ambulanten Hospiz Morbach. Er hob die unermüdliche Aufbauarbeit der ersten Fachkraft Maria Löber und die Unterstützung der Marienhaus GmbH durch eine großzügige Anschubfinanzierung hervor und die von der  Gemeinde Morbach gebotene Möglichkeit im Haus der Begegnung Büro und Besprechungsräume einzurichten.

5 Jahre Hospizarbeit, das bedeutet in Zahlen :

  • Seit 2011 wurden in 4 Kursen bereits 47 ehrenamtliche Hospizhelfer/-innen ausgebildet.
  • 4 hauptamtliche Koordinatorinnen (Alexandra Thomas, Birgit Steinmetz, Michaela Paulus und Maria Löber) betreuen das Team der heute 30 ehrenamtlichen Helfer.
  • Es wurden in dieser Zeit 180 schwerstkranke Menschen begleitet

Wolfgang Berg bedankte sich bei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großartiges Wirken ebenso aber auch für das Vertrauen, dass Betroffene und Angehörige dem Ambulanten Hospiz immer wieder schenken.

Der Einladung zum Gespräch folgten interessierte Gäste und Angehörige und so fanden die Feierlichkeiten zum 5-jährigen Jubiläum einen stimmigen Abschluß.

Herzlich willkommen

 

Bereits seit August 2015 werden unsere Hospizfachkräfte durch Birgit Steinmetz in der Koordination der Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen unterstützt. Am 21. Januar 2016 wurde sie nun in einer kleinen Feierstunde offiziell eingeführt.

 

Christoph Drolshagen von den Marienhaus Hospizen und  Wolfgang Berg der Vorsitzende des Christlichen Hospizvereins brachten in ihren Ansprache die Freude darüber zum Ausdruck und wünschten Frau Steinmetz Glück und Zufriedenheit in Ihrem neuen Beruf.

 

Die examinierte Altenpflegerin und Palliativ-Care-Fachkraft ist eine hervorragende Ergänzung des Hospizteams, weiß Wolfgang Berg, denn als Heimleiter des Alten- und Pflegeheims St. Anna Morbach kennt er Birgit Steinmetz seit Jahren als besonders einfühlsame und liebevolle Mitarbeiterin und kompetente Wohnbereichsleiterin. Sie hatte ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Mutter-Rosa-Altenzentrum in Trier absolviert und wechselte nach ihrem Examen ins Alten- und Pflegeheim nach Morbach.

 

Alexandra Thomas drückte mit sehr persönlichen Worten ihre Freude über die neue Kollegin aus und begrüßte sie mit einem Gedicht von Sabine Heuser

 

Möge dein Anfang gesegnet sein und dein Ende auch
mögest du wachsen jeden Tag ein Stückchen mehr
und wach bleiben

Ich wünsche dir, dass du die Nähe von Menschen genießen kannst
aber auch das Alleinsein mit dir

Dass du Arbeit hast, die dich erfüllt
und ab und zu ein leeres Zimmer
wo du dich mit dir unterhalten kannst

Ich wünsche dir eine innere Sparbank
wo du Güte, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeiten abheben kannst
immer dann wenn du sie gerade brauchst

Ich wünsche dir jeden Tag eine kleine Melodie
ein wärmendes Gedicht und eine Handvoll Sonne

Ich wünsche dir den Hunger nach sättigenden Worten
und einen Engel der deine Wunden streichelt

Aus deinen Narben mögen Sonnenblumen sprießen
und aus deinen Träumen Wunder

Möge dein Gott sich zeigen, sich bei dir einhängen und sagen:
ich gehe mit dir.

 

Auch wir freuen uns über die mehr als notwendige Unterstützung und wünschen Birgit Steinmetz, dass sich ihr in diesem neuen Lebensabschnitt neben neuen Herausforderungen auch neue Chancen bieten.

 

Ebenfalls vorgestellt wurde an diesem Abend die als Krankheitsvertretung für Maria Löber eingestellte Hospizfachkraft Michaela Paulus.

 

Besonders erfreulich ist, das sowohl Alexandra als auch Birgit und Michaela sich aus dem Kreise der Ehrenamtlichen heraus für die Palliativ Care-Ausbildung und die Mitarbeit im Ambulanten Hospiz entschieden haben – ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt der „Truppe“.

 

Wir sind uns sicher, dass sie die Herausforderungen mit Begeisterung annehmen.

Lebensbegleitung bis zuletzt –

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

 

Das Ambulante Hospiz begleitet Menschen wo sie leben – also auch in einer Senioreneinrichtung. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alten- und Pflegeheim St. Anna Morbach freuen sich über die ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter, die ins Haus kommen um sie bei der Betreuung und Begleitung zu unterstützen. Im normalen Alltag bleibt dafür nämlich oft genug nicht ausreichend Zeit, und die Mitarbeiter haben manchmal das Gefühl, dem Sterbenden nicht gerecht zu werden. Deshalb sind die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter auch „eine Hilfe für uns und werden von unseren Mitarbeitern mit offenen Armen begrüßt“, sagt Wolfgang Berg der Leiter des Alten- und Pflegeheims , der auch Vorsitzender des Christlichen Hospizvereins Morbach ist.

 

Eigentlich leben sie die Kooperation schon seit 2011, und das vorbildlich. Das Ambulante Hospiz Morbach und das Alten- und Pflegeheim St. Anna haben von Anfang an die Zusammenarbeit gesucht. Schwerstkranke und sterbende Menschen sollten auch im Alten- und Pflegeheim auf ihrem letzten Stück Lebensweg bestmöglich begleitet und damit bis zuletzt ein Leben in Würde führen können.

 

Die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter werden auf ihren Einsatz im Alten- und Pflegeheim St. Anna gezielt vorbereitet und von hauptamtlichen Hospizfachkräften begleitet. Ihre Ansprechpartnerin im Haus ist Pflegedienstleiterin Annette Leiendecker.

 

In der Karwoche unterzeichneten Wolfgang Berg, Annelie Haas und Christoph Drolshagen die Vereinbarung, die diese Kooperation nun auch auf eine vertragliche Basis stellt. Drolshagen, der Leiter der Marienhaus Hospize, tat dies für das Ambulante Hospiz, für den Christlichen Hospizverein Morbach unterzeichnete Annelie Haas und Wolfgang Berg für das Alten- und Pflegeheim St. Anna.

 

Man hat der Zusammenarbeit nun also einen festen Rahmen und eine vertragliche Grundlage gegeben, obwohl sie seit Jahren eigentlich schon vorbildlich funktioniert.

Unter den Augen der Hospizfachkräfte Michaela Paulus, Alexandra Thomas und Birgit Steinmetz (von links) unterzeichneten Christoph Drolshagen, Wolfgang Berg und Annelie Haas die Kooperationsvereinbarung Foto: Heribert Frieling

Demenz mit Leichtigkeit begegnen

Eine Nachbetrachtung

 

Das Alten- und Pflegeheim St. Anna, die VdK-Ortsgruppe Morbach und der Christliche Hospizverein hatten gemeinsam eingeladen. Mehr als 200 Interessierte folgten der Einladung und fanden den Weg in die Baldenauhalle zu dem bewegenden Vortrag von Sophie Rosentreter.

 

Im Foyer waren in der Fotoausstellung "Was heißt schon alt" von Michael Hagedorn beeindruckende großformatige Bilder zu sehen.

 

Demenz mit Leichtigkeit begegnen - das geht wirklich! Sophie Rosentreter, die sich ganz und gar dem Thema Demenz verschrieben hat, stellt die Gefühls- und Beziehungsebene beim Umgang mit dementiell erkrankten Menschen in den Vordergrund.

 

Äußerst gefühlvoll konnte sie sehr glaubwürdig vermitteln, worauf es dabei für die Betroffenen und die Angehörigen ankommt. Für die Zuhörer ein wirklich bereichernder Abend.

Aller guten Dinge sind 3 !

Seit 1. August 2015 unterstützt Birgit Steinmetz als 3.Hospiz-Koordinatorin Maria Löber und Alexandra Thomas.

 

Eine langersehnte und dringend benötigte Unterstützung angesichts des größer gewordenen Einzugsgebiets und der stetig wachsenden Zahl an Betreuungen.

               Bettina Brück (MdL) besuchte  

                Ambulantes Hospiz Morbach

 

Anfang August besuchte uns die SPD –  Landtagsabgeordnete und Bildungspolitische Sprecherin der  SPD-Landtagsfraktion Bettina Brück in den Büroräumen im Haus der  Begegnung. Erste Kontakte wurden bereits beim Benefiz-Fußballspiels  der Lotto-Elf gegen die Benefiz-Radler geknüpft.  

 

Frau Brück zeigte sich überaus  interessiert und beeindruckt  vom hohen Engagement der mittlerweile 3 hauptamtlichen Koordinatorinnen  und 22 ehrenamtlichen Hospizhelfer. Sie erhielt von Maria Löber und Alexandra Thomas ausführliche  Informationen darüber, was seit Gründung des Christlichen Hospizvereins  Morbach, bereits für die Menschen unserer Region erreicht werden konnte.  

 

Es kamen aber auch die Schwierigkeiten zur Sprache, mit denen wir im  ländlichen Raum zu kämpfen haben. Dazu gehören das große Einzugsgebiet bei  nur geringer Bevölkerungsdichte, das   Fehlen von Palliativmedizinern, Fachärzten und Kliniken in  Wohnortnähe und die immer noch unklare Situation bezüglich der SAPV (  spezialisierte ambulante Palliativversorgung ) für unseren  Bereich.

 

Bettina Brück versprach, sich um die  angesprochenen Themen und Fragen zu kümmern, in ihrem kommunalpolitischen  Wirkungskreis ( VG Thalfang und Kreis BKS-WIL ) für unsere Anliegen zu werben und weiterhin gerne für uns ansprechbar zu  sein.

Das Ambulante Hospiz Morbach hat einen Kooperationsvertrag mit dem Seniorenheim Charlottenhöhe geschlossen

 

Dass Hospizarbeit auch immer Teamarbeit ist, das hat das Ambulante Hospiz Morbach einmal mehr unter Beweis gestellt. Schon seit einiger Zeit besteht ein intensiver Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizes und dem Seniorenheim Charlottenhöhe in Thalfang. In einer kleinen Feierstunde schlossen die beiden Einrichtungen Ende April einen Kooperationsvertrag. Mit ihrer Unterschrift gaben Edith Kolasinski, die Leiterin des Seniorenheims, und die beiden Trägervertreter des Ambulanten Hospizes – Wolfgang Berg als Vorsitzender des CHV und Christoph Drolshagen für die Marienhaus Unternehmensgruppe – ihrer Zusammenarbeit ein festes Fundament. Der Boden dafür könne im Seniorenheim Charlottenhöhe nicht besser sein, ist Drolshagen überzeugt, denn die ersten hospizlichen Begleitungen seien bereits sehr erfolgreich verlaufen.

 

Dem konnte Edith Kolasinski nur zustimmen, auch sie hat die bisherige Zusammenarbeit als sehr harmonisch erlebt. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Ambulanten Hospizes kommt nun wöchentlich ins Seniorenheim. Bewohner und Mitarbeiter können so ungezwungen mit ihr ins Gespräch kommen. Zeichnet sich ab, dass ein schwerstkranker oder sterbender Bewohner gezielte Betreuung wünscht, kann sie direkt in die hospizliche Begleitung einsteigen. Wenn Bewohner, Angehörige oder auch Pflegekräfte besonderen Gesprächs- oder Beratungsbedarf haben, vermittelt sie gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizes, Maria Löber und Alexandra Thomas, auch weiterführende Hilfe. Ehrenamtliche Hospizbegleiter sind speziell geschult und bringen neben ihrer Kompetenz vor allem viel Zeit mit, ob für Gespräche, zum Vorlesen oder zum gemeinsamen Beten. „Und auch eine Entlastung für die Pflegekräfte“, freut sich auch Pflegedienstleiterin Claudia Conder über die Kooperation.

 

Der Kooperationsvertrag mit dem Seniorenheim Charlottenhöhe ist der erste für das Ambulante Hospiz Morbach – er soll aber nicht der letzte bleiben: „Wir sind bereits in den Vorbereitungen für weitere Kooperationen“, freut sich Wolfgang Berg. Um für diese wachsenden Aufgaben auch personell gerüstet zu sein, bietet der Hospizverein regelmäßig Ausbildungskurse an, die interessierte Frauen und Männer für die ehrenamtliche Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen befähigen – ein Angebot, das zum Großteil durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wird.

Christoph Drolshagen von der Marienhaus Unternehmensgruppe und Wolfgang Berg, der Vorsitzende des CHV Morbach, unterzeichneten gemeinsam mit Edith Kolasinski, der Leiterin des Seniorenheims Charlottenhöhe, den Kooperationsvertrag. Mit dabei die Pflegedienstleiterin Claudia Conder und die Hospizfachkräfte Maria Löber und Alexandra Thomas.

Gonzerather spenden  an „Annas Verein“ und den „Christlichen Hospizverein Morbach e.V“

 

 

In der Vorweihnachtszeit  2014 konnte man in Gonzerath bereits zum 2. Mal wunderschön geschmückte Fenster bewundern. Ins Leben gerufen haben diese tolle Aktion Melanie Möger und Anja Schneider. Dank der Unterstützung der Gonzerather Mitbürgerinnen und Mitbürger kam die stolze Summe von 1.400,00 €uro zusammen. So konnten die beiden Initiatorinnen jeweils 700,00€ an Hermann Becker von „Annas Verein“ und an Wolfgang Berg vom Christlichen Hospizverein Morbach übergeben.

 

Ein großes Dankeschön geht Melanie Möger und Anja Schneider, die diese tolle Aktion aus privater Initiative heraus möglich machten und natürlich an alle fleißigen Spenderinnen und Spender.

 

Wer sich für unsere Arbeit interessiert oder unsere Dienste benötigt, der bekommt Infos oder Beratung unter Tel.: 06533 – 9595637 oder E-mail an : amb-hospiz.morbach@t-online.de 

 

Der Christliche Hospizverein Morbach e.V. als Träger schafft die Voraussetzungen und ermöglicht es dem Ambulanten Hospiz sich an Menschen zu wenden, die eine Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens wünschen - unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, ihrem Alter, ihrer Nationalität und Hautfarbe oder persönlichen Weltanschauung.

 

Es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung.

 

Wer sich selbst einbringen möchte, kann das als ehrenamtlicher Helfer oder als Mitglied.

 

Wer spenden möchte – unsere Spendenkonten :

 

VR-Bank

IBAN: DE17570698060000101100      

                BIC GENODED1MBA                                            

SPK MM

IBAN: DE02587512300032368698                             

                BIC MALADE51BKS 

 

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und jede Art von Kontaktaufnahme.

DANKE - DANKE - DANKE

 

Aktion Adventfenster Rapperath

 

Wieder einmal haben wir Anlass uns zu bedanken, diesesmal bei der Frauengemeinschaft Rapperath, die den Erlös der 2014-er Adventfenster - Aktion in Höhe von 1.500 € je zur Hälfte an uns und an den Förderverein schwerstkranker Kinder - Hunsrück e.V. gespendet hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden dieser Aktion. Eine wirklich schöne Idee, bei der zum Spaßfaktor für die Gestalter der Fenster und die Besucher auch noch der gute Zweck hinzukommt.

 

Das Foto zeigt die Frauengemeinschaft Rapperath mit Frau Stierwald vom Förderverein und dem Vorsitzenden des CHV Wolfgang Berg bei der Spendenübergabe.

Zum Jahreswechsel 2014 / 2015

 

 

Bericht für unsere Vereinsmitglieder, Förderer und die Freunde des Christlichen Hospizvereins Morbach e.V.

 

2014 ist vorüber und damit wieder einmal eine überaus produktive Zeit für den Christlichen Hospizverein Morbach mit seinem ambulanten Hospizdienst.

 

Wir bedanken uns heute

 

  • zuallererst bei allen, die uns und unserer Arbeit ihr Vertrauen schenken
  • ganz besonders bei den großzügigen Spendern des letzten Jahres
  • bei allen ehrenamtlichen Helfer/-innen
  • für und bei inzwischen 74 Mitglieder/n

 

Der Christliche Hospizverein Morbach als Träger schafft die Voraussetzungen und ermöglicht es dem Ambulanten Hospiz sich an Menschen zu wenden, die eine Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens wünschen - unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, ihrem Alter, ihrer Nationalität und Hautfarbe oder persönlichen Weltanschauung.

 

Auch 2014 durften wir zahlreiche Menschen in Ihrer letzten Lebensphase begleiten. Die ehrenamtlichen Helfer konnten bei ihren regelmäßigen Treffen und Supervisionen Kraft und Beistand für ihre Arbeit tanken.

Anfang des Jahres wurde Alexandra Thomas als 2. hauptamtliche Hospiz-Koordinatorin eingeführt, eine große Entlastung für Maria Löber und ein großer Gewinn für das Ambulante Hospiz.

Ein dritter Qualifizierungskurs für Hospizbegleiter konnte im Herbst durchgeführt werden – unser Team wird weiter wachsen …

 

Unsere Ehrenamtlichen haben sich in verschiedensten Kursen fortgebildet und das Büro im Haus der Begegnung ist zum gern und gut besuchten Anlaufpunkt für Ambulantes Hospiz und Vorstand des CHV geworden. Wir sind präsent mit unserer Homepage : www.hospiz-morbach.de und auf facebook : Ambulantes Hospiz Morbach – so kann, wer will, immer auf dem Laufenden sein.

 

Ein Info- und Verkaufsstand am Morbacher Frühling und Herbst, Welthospiztag und  Weihnachtsmarkt in Stipshausen, das sind nur einige der öffentlichen Aufgaben, die auch in diesem Jahr anstehen – wir freuen uns darauf, SIE bei der ein oder anderen Gelegenheit zu treffen!

 

Gemeinsam mit den übrigen, ebenfalls im Haus der Begegnung „beheimateten“, Vereinen und der Gemeinde Morbach werden wir am Sonntag, den 26.04. d.J. wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten. So wollen wir die Bewohner und ihre Angebote der interessierten Bevölkerung vorstellen und näher bringen. Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto WANDEL – lassen sie sich überraschen.

 

ABER : Schwerkranke zu begleiten, Sterbenden nahe zu sein und Angehörige zu stützen – einen Raum zu schaffen, in dem offene Gespräche über Sterben und Tod, Angst und Verzweiflung möglich werden, dass soll und wird auch 2015 unsere Devise und unser Hauptanliegen sein.

 

Der Vorstand des CHV, die beiden Koordinatorinnen und die ehrenamtlichen Helfer vom Ambulanten Hospiz wünschen Ihnen und all denen die Ihnen lieb und wichtig sind ein gutes und vor allem gesundes 2015.

Herzlich willkommen !

3. Hospizhelferkurs erfolgreich beendet

Seit September 2014 haben die Absolventinnen des IGSL-Qualifikationskurses in Wochenend-Seminaren viel zum Thema Hospiz, Krankheit und Sterben, Begleitung von und Kommunikation mit Schwerstkranken und ihren oft überforderten Angehörigen gelernt und dabei auch viel über sich selbst erfahren. In einem anschließenden Praktikum konnten/können diese Kenntnisse dann gleich schon einmal angewandt und vertieft werden.

In einer kleinen Feierstunde fand jetzt am vergangenen Wochenende, die Zertifikatsübergabe durch den Kursleiter Gottfried Rudolph und die stellv. Vors. des CHV Anette Neukirch statt.

 

Wir freuen uns auf die Unterstützung und den frischen Wind den die neuen Ehrenamtlichen in unsere Gemeinschaft bringen werden. Von den 9 ausgebildeten Hospizhelferinnen werden 7 in unserem Ambulanten Hospiz mit tätig werden.

11. Oktober 2014 - Welthospiz-Tag

Menschen spendeten und viele Menschen erhielten ein Hospizlicht für Zuhause - möge dieses Licht ein wenig Zuversicht und Wärme in ihr Leben bringen!
Wir bedanken uns für die guten Gespräche und aufmunternden Worte und leiten die letzteren an alle unsere ambulanten Hospizhelfer/innen weiter, damit sie auch weiterhin viel Kraft für ihre wichtige Arbeit in Morbach und der Großregion aufbringen mögen.

Vielen Dank an REWE und Wasgau in Morbach, dass wir an diesem Tag vor ihren Türen informieren durften.

 

Tolle Aktion der Benefiz Radler

 

Samstag-Morgen 13.09.2014  9.00 Uhr Unterer Markt Morbach :

So ganz langsam versammeln sich die Ersten im Radfahrer-Outfit mit ihren Mountain-Bikes und Rennrädern auf dem Platz. Wir haben derweil unsere Lunchpakete aufgebaut und führen erste Gespräche. Was wir hier antreffen ist ein bunt gemischtes Völkchen von gutgelaunten Menschen, die sich auf die nächste Etappe ihrer Benefiz-Radtour durch den Hunsrück machen wollen.

 

Anette Neukirch, die 2. Vorsitzende des CHV hat unseren Dank für die bereits 2. große Spende ( 1.600 € ) der Benefiz Radler in Worte gefasst vorgetragen:

Heute haben wir die Ehre Menschen unseren Dank für ihr Engagement auszusprechen, das sie für Menschen im Ehrenamt zeigen. Die Benefiz-Radler haben sich auf den Weg gemacht, um zu helfen. Dabei sammeln sie Spendengelder.
Hier und heute treffen sie auf andere Menschen. Menschen, die sich dazu entschlossen haben, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten.
Bei so vielen Menschen, die sich dadurch auf ihren Wegen unterwegs begegnen, schöpfen wir Hoffnung, dass in unserer schnelllebigen Zeit die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt.
Danke für Eure Menschlichkeit, liebe Benefiz-Radler, und allzeit "Gute Fahrt"!

 

Stellvertretend für die Radler haben Stefan Nehren und Eddy Linden die symbolische Übergabe unserer Lunchpakete entgegengenommen und uns gleichzeitig auch für die Zukunft ihre Verbundenheit versichert. 

 

Nach einem Fototermin mit allen Mitgliedern der 52 Mann/Frau starken Truppe verabschiedeten wir die Radler in Richtung Pfalzfeld in der freudigen Gewissheit auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

Am Freitag, den 05.09.2014 um 17.00 Uhr hat im Altenheim Morbach der 3. Qualifikationskurs zur ehrenamtlichen HospizbegleiterIn begonnen

 

Auf dem Foto die TeilnermerInnen mit dem Seminarleiter Gottfried Rudolph, der Hospizkoordinatorin Maria Löber und dem Vorsitzenden des Christlichen Hospizvereins Wolfgang Berg.

Wir wünschen euch eine fruchtbare und inspirierende Zeit.

ES GIBT NICHTS GUTES, AUSSER MAN TUT ES 

( Erich Kästner )

 

Die Benefiz-Radler kommen ...

 

Im Rahmen ihrer Hunsrück-Radtour vom 11. - 14.09.2014 werden die Benefiz-Radler am 13.09. auch Morbach "anradeln". Um 9.00 Uhr starten sie vom Parkplatz am unteren Markt zu Ihrer Tagestour.

 

Die Ehrenamtlichen vom ambulanten Hospiz werden sie mit Lunchpaketen versorgen. Wir freuen uns sehr auf ihren Besuch und hoffen auf zahlreiche Zuschauer / Besucher.

 

Mit bereits 151.000 € haben die Benefiz-Radler seit 2007 ganz unterschiedliche Projekte gefördert. Auch wir durften uns bereits 2012 über die großartige Summe von 1.400 € freuen und werden in diesem Jahr  1.600 € für unsere Arbeit mit Schwerstkranken Menschen erhalten.

 

Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung.

 

Wer sich für die Projekte der Benefiz-Radler interessiert, kann sich informieren unter www.benefiz-radler.de oder facebook: Benefiz Radler eV



30,1 km für das Ambulante Hospiz geschwommen

Mehr als 30 Schwimmerinnen und Schwimmer sind am Samstag, den 19.07.2014 im Morbacher Freibad 30,1 km geschwommen und haben 155,37 € für das Ambulante Hospiz in Morbach gespendet. Ehrenamtliche Helfer des Hospizes haben das Benefiz-Schwimmen organisiert und freuen sich über diese Unterstützung.

Eindrücke vom Tag der offenen Tür 2013 im Haus der Begegnung

 

Zusammen mit der Gemeinde Morbach als Hausherrin, der Fraueninsel, den Landfrauen, der Caritas, dem CVJM, dem Hunsrückverein und dem Telefonmuseum stellten wir das Haus der Begegnung - unter dem Motto : neues Leben in alten Räumen - der Bevölkerung vor.

 

Als "roter Faden" dienten uns Lebenskoffer     ( angelehnt an die Idee von Fritz Roth ) gestaltet von den einzelnen Gruppen.

Der Aktionsstand des Amb. Hospizdienstes des Christlichen Hospizvereins Morbach beim "Morbacher Herbst 2012"

Der Verkauf von gespendeten Dekoartikeln konnte einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Arbeit des Vereins zu finanzieren.

Absolventen unseres Hospizhelferkurses 2012/2013

Im Oualifizierungskurs, Oktober 2012, wurden neue Hospizhelfer ausgebildet, die zum Teil das bestehende Team ergänzen. Die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter werden nach und nach an ihre verantwortungsvollen Aufgaben heran geführt.

Hier finden Sie uns

Christlicher Hospizverein Morbach e.V.
Jugendherbergstr. 25
54497 Morbach

 

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