Presse

 

10.04.2011 Trierischer Volksfreund


Morbach startet in die Hospizarbeit

 

Mehr als 70 Interessierte kamen ins katholische Pfarrheim St. Anna, um mehr darüber zu erfahren, wie sie schwerkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Stück des Lebensweges begleiten können. Am 19. Mai wird um 20 Uhr im Rathaus der Christliche Hospizverein gegründet.

 

Morbach. Die Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen nachhaltig zu verbessern, ist die Idee, die hinter der Hospizbewegung steckt. Seit Jahren will der Leiter des Alten- und Pflegeheimes St. Anna, Wolfgang Berg, diese Idee in Morbach gemeinsam mit den Kirchen, den Ärzten und der Gemeinde umsetzen.
 
Berg hat jetzt mehr als 70 Interessierte zu einem Informationsabend begrüßt, an dessen Ende sich 20 Frauen zu Kursen, die zur ehrenamtlichen Hospizhelferin qualifizieren, in Morbach und Hermeskeil angemeldet haben.
 
Auch der Hospizdienst Obere Nahe, eine Regionalgruppe der IGSL (Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand) bietet Hospizhelferkurse an. Darüber informierte Dozent Gottfried Rudolph ausführlich.
 
Christoph Drolshagen, Fachberater Hospiz der Marienhaus GmbH, stellte die ehrenamtliche Arbeit vor: "Die ambulante Hospizarbeit unterstützt die hauptamtlichen Pflegekräfte zusammen mit den Hausärzten und Geistlichen." Mitzubringen sei für diese Arbeit "an der Grenze des Lebens" Nächstenliebe und bürgerliche Solidarität. Alles andere könne in Kursen erlernt werden. Die Grund- und Aufbaukurse werden durch Hospitationen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus ergänzt. Mehr als ein Jahr kann diese Ausbildung dauern.
 
Da die Hospizarbeit mit den Zuwendungen der Landesregierung allein nicht zu bewältigen ist, soll am 19. Mai um 20 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Christliche Hospizverein Morbach gegründet werden. Mitgliedsbeiträge, Spenden und Benefizaktionen sollen das Engagement der ehrenamtlichen Helfer unter hauptamtlicher Leitung auf ein solides finanzielles Fundament stellen.
 
Anneliese Lorscheider vom Ambulanten Hospiz in Hermeskeil ist seit zehn Jahren Hospizhelferin. Ihre Erfahrung gipfelt in der Erkenntnis: "Sterben ist eine heilige Handlung." Ihre Kollegin Erika Schuh weiß: "Hospizhelferkurse bringen auch enorm viel für die Bildung der eigenen Persönlichkeit." Voraussetzung sei jedoch, dass man mit sich selbst im Reinen sei.
 
Therese Born aus Morbach will ehrenamtliche Hospizhelferin werden: "Ich interessiere mich schon lange dafür. Bislang gab es noch kein Angebot in der Nähe." Pflegeerfahrung in der Familie hat Inge Nußbaum aus Morbach bereits gesammelt. "Ich will diese Erfahrung mit einem Kurs ausbauen", lautet ihre Motivation, sich jetzt in der Hospizarbeit zu engagieren.
 doth


 

23.11.2011  Trierischer Volksfreund

 

Ambulantes Hospiz in eigenen Räumen

 

Der Christliche Hospizverein Morbach hat jetzt im Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule ein eigenes Domizil. Von dort aus werden die Einsätze der mittlerweile 15 Hospizhelfer geplant und Beratungen angeboten. Am Freitag, 25. November, stellt sich das Hospizteam ab 17 Uhr vor.


Bald herrscht keine Leere mehr in den Räumen, die von Hospizkoordinatorin Maria Löber und dem Vorsitzenden des Hospizvereins, Wolfgang Berg, mit Möbeln und Geräten ausgestattet werden. TV- Foto: Herbert Thormeyer

Morbach. Tische und Stühle werden aufgestellt, Regale mit Informationsmaterial und Aktenordnern bestückt: Die Hospizkoordinatorin Maria Löber und der Vorsitzende des Christlichen Hospizvereins Morbach, Wolfgang Berg, bereiten sich auf die Eröffnung der Räume am Freitag, 25. November, um 17 Uhr vor. Alle am Thema Hospiz Interessierten sind dazu willkommen.
Im Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Morbacher Jugendherbergsstraße werden künftig die Einsätze von mittlerweile 15 Hospizhelfern, darunter zwei Männer, geplant sowie Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen geführt.

Kurs mit Praktikum

Seit Mai gibt es den Christlichen Hospizverein Morbach, Träger des Ambulanten Hospizes. Bei der Internationalen Gesellschaft für Lebens- und Sterbebegleitung (IGSL) in Ingelheim absolvierten die ehrenamtlichen Helfer an vier Wochenenden einen Kurs mit Praktikum in einer Pflegeeinrichtung, darunter auch das Altenheim St. Anna Morbach. Die Teilnehmer klären dabei Fragen, die für diese Arbeit wichtig sind. "Die eigene Haltung zum Leben und zum Sterben muss geklärt sein", so Löber. Das können nur gefestigte Persönlichkeiten. "Hospizhelfer sind keine Pfleger, sondern sind für die Betroffenen Gesprächspartner oder einfach nur da", erklärt die gelernte Krankenschwester die Aufgaben der Ehrenamtlichen. Das könne bis zur Nachtwache am Bett gehen, damit die Angehörigen mal richtig ausschlafen können.
Die Hospizidee basiere auf dem Wunsch, auch mit der Grenzsituation des Sterbens zurechtzukommen und unheilbar Kranken in vertrauter Umgebung eine schmerzarme und bewusste letzte Lebensphase zu ermöglichen, womit Angehörige meist überfordert sind. Die medizinische Seite übernehmen Ärzte und Pflegedienste, die seelische Hospizhelfer und Geistliche.
Bislang schulterte Maria Löber, die auch in Fragen der Symptomkontrolle oder der Patientenverfügung beraten kann, die Begleitung der ersten drei unheilbar Kranken selbst.
"Wir haben jetzt eine Kapazität von bis zu 30 Patienten im Jahr", freut sich Vereinsvorsitzender Wolfgang Berg. Koordinatorin Maria Löber sieht es als eine ihrer ersten Aufgaben an, ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen: "Ich werde mit Ärzten, Pflegediensten und Kliniken Kontakt aufnehmen und zusammenarbeiten."

Kostenlose Raumnutzung

Diese Dienstleistung am Menschen ist kostenlos. Die Kosten werden durch Mitgliedsbeiträge des Hospizvereins, Spenden und Zuschüsse von Krankenkassen gedeckt. Einen wichtigen Beitrag leistete der Ortsbezirk Morbach mit den neuen Räumen, die kostenfrei genutzt werden dürfen. "Das war für uns eine Selbstverständlichkeit", sagt Ortsvorsteher Georg Schuh. Wolfgang Berg freut sich über die große Unterstützung der Verwaltung, der örtlichen Gremien und auch der Kirchen. Pastor Michael Jakob und Pfarrer Florian Brödner werden die Räume einsegnen. Berg legt besonderen Wert auf die Feststellung: "Wir heißen zwar Christlicher Hospizverein, bieten aber unsere Arbeit Menschen jeder Religion und Weltanschauung an." Bislang hat der Hospizverein 49 Mitglieder. Weitere können am Freitag Mitglied werden.

 

 

26.10.2012  Morbacher Rundschau

 

Christlicher Hospizverein Morbach e.V

 

 

Christlicher Hospizverein Morbach e.V.
Zweiter Befähigungskurs zum Hospizhelfer in Morbach gestartet
Nachdem sich das Ambulante Hospiz Morbach mit seinen 15 qualifizierten Hospizhelfern bereits seit einem Jahr in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen engagiert, wird immer mehr deutlich, dass die Anfragen an Begleitungen in unserer Region weiter zunehmen.
"Das ambulante Hospiz Morbach ist mit der vorhandenen Kapazität derzeit völlig ausgelastet", berichtet Hospizkoordinatorin Maria Löber.
Umso mehr freut es uns, dass am 19.10.2012 die Teilnehmerinnen des zweiten Qualifizierungskurses zum ehrenamtlichen Hospizhelfer in den Schulungsräumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims St. Anna Morbach begrüßt werden konnten. Unter der Leitung des Seminarleiters und Theologen Gottfried Rudolph von der IGSL, ( Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensberatung), werden die 11 Teilnehmerinnen in vier Wochenendmodulen und einem Praktikum auf diese Aufgabe vorbereitet. Hierbei können die Teilnehmerinnen selbstverständlich frei darüber entscheiden, ob sie später als Hospizbegleiterin dem Team des Ambulanten Hospiz Morbach beitreten werden.
Es nehmen teil:
Michelle Dorny, Brigitte Eck, Anna-Elisabeth Haas, Sr. Lismaria Joseph, Ursula KLein, Gabriele Kolb-Rösel, Birgit Lorenz, Rosa Odenwald, Christa Rath, Felizitas Schuh, Birgit Steinmetz
Dank der großzügigen Spenden, kann dieser Kurs zum größten Teil durch den Christlichen Hospizverein Morbach e.V. finanziert werden.

 

 

21.12.2012 Morbacher Rundschau

 

Christlicher Hospizverein Morbach e. V.
Liebe Vereinsmitglieder, Förderer und Freunde des Christlichen Hospizvereins Morbach e.V.
Dieses Jahr geht nun bald zu Ende und mit ihm eine überaus produktive Zeit für den Verein und das ambulante Hospiz.
Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt.
In diesem Sinne bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Spendern aus den Jahren 2011 und 2012!
Nachdem im vergangenen Jahr die Vereinsgründung, die Büroräume des Ambulanten Hospizes und des christlichen Hospizvereins in Morbach gefeiert und eingesegnet werden konnten, folgte im November des letzten Jahres der Abschluss des ersten Hospizhelfer Kurses. So konnte der Ambulante Hospizdienst starten. Dank einer sehr großzügigen Anschubfinanzierung der Waldbreitbacher Hospizstiftung, der ebenfalls großzügigen und unkomplizierten Unterstützung durch die Zivil- und Kirchengemeinden, sowie vielfachen Sach- und Geldspenden aus der Morbacher Geschäftswelt und der Bevölkerung sahen wir auf eine gelungene Startphase im Jahr 2011 zurück.
Nach bereits abgeschlossenen ersten Sterbebegleitungen sahen wir in 2012 trotz weiterhin beachtlichem Spendenaufkommen die laufende Finanzierung des ambulanten Hospizdienstes in Morbach noch lange nicht als gesichert an. Die Finanzierung eines Autos war noch nicht möglich. Es müssen dafür weiterhin Mittel angespart werden, damit sich dieser Wunsch erfüllt. Bis dahin müssen die Einsätze mit den privaten Pkws erfolgen.
Zunehmende Anfragen für Hospizbegleitungen machten es nötig einen weiteren Hospizhelfer-Qualifizierungskurs zu organisieren und zu finanzieren. Dieser startete wieder unter der Leitung von Gottfried Rudolph, der schon die ersten Hospizhelfer für ihre Aufgabe qualifiziert hatte.
Neben den Begleitungen arbeiteten die 15 ehrenamtlichen Hospizhelfer und die hauptamtlich tätige Hospizkoordinatorin auch in der Öffentlichkeitsarbeit. Beim Morbacher Frühling waren sie genau so präsent wie beim Morbacher Herbst. Gerne laden wir alle Vereinsmitglieder ein sich aktiv auf ihre Weise bei den Öffentlichkeitsauftritten zu beteiligen. Bringen Sie ruhig Ihre Ideen mit.
Im neuen Jahr wird nun der Verein einer ehrenamtlich tätigen Hospizhelferin, die im Hauptberuf Krankenschwester ist, die Ausbildung zur Palliativfachkraft finanzieren.
Natürlich freuen wir uns auch über neue Mitglieder in unserem Verein. Sprechen Sie doch einfach Ihren Nachbarn, Freund oder Arbeitskollegen an, ob er nicht Lust hat aktiv zu werden und/oder den Verein durch seinen Mitgliedsbeitrag unterstützen möchte.
In Würde leben - bis zuletzt!
Wir wünschen uns, dass das ambulante Hospiz Morbach seine Hilfen für schwerstkranke und sterbende Menschen in unserer Region noch lange anbieten kann.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und all denen die Ihnen lieb und wichtig sind ein friedliches, glückliches und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2013

Hier finden Sie uns

Christlicher Hospizverein Morbach e.V.
Jugendherbergstr. 25
54497 Morbach

 

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